contact improvisation

Contact Improvisation ist eine improvisierte zeitgenössische Tanzform, bei der Bewegungsmöglichkeiten mit geteiltem Gewicht erforscht werden. Contact Improvisation ist Physik in Bewegung, genauso wie spürend-bewegte Begegnung.

Meine Passion gilt – neben dem Tanz selbst – den Methaphern und Lehren über das Leben, die in der formlosen Form und Praxis des CI enthalten sind

  • wie gegensätzliche Pole ineinander verwoben sind
  • Selbstverantwortung & geteiltes Gewicht
  • zwischen Reden und Zuhören gibt es ein Feld des Zuhörens
  • die Weisheit des Momentums
  • warum Führen Folgen ist und Folgen Führen is

Mein Ansatz…

Ich liebe es, Menschen in eine Erkundung zu führen, wie experimentelle Anatomie, Biomechanik, kinästhetische Bilder, Bewusstheit über die Sinne und Imagination und vor allem die Fähigkeit des physical listening (Zuhören mit dem Körper) und der innere Zustand des „no-mind“ die unendlichen Möglichkeiten der Bewegung mit geteiltem Gewicht bereichern können.

Mein Hintergrund…

liegt hauptsächlich im zeitgenössischen Tanz, ich habe auch Axis-Syllabus ( mit Kira Kirsch & Antoine Ragot, Baris Mici, Frey Faust ) und BMC in offenen Klassen ( Otto Ramstadt, Nina Wehnert ) und autoditaktisch, Flying Low (David Zambrano) und Playfight/Liquid Body mit Bruno Caverna studiert.

2012 begann ich Ray Chungs Training im Tanzquartier zu besuchen und war von diesem Moment an tief inspiriert, in die Wissenschaft und Technik der Contact Improvisation als Kunstform einzutauchen. Die folgenden Jahre verbrachte ich damit, in viele Länder zu reisen und an Workshops und Festivals teilzunehmen, um voll in die Praxis einzutauchen. Ich hatte die Ehre, bei Nancy Stark Smith, Nita Little, Martin Keogh und vielen anderen zu lernen.

 Zu den Lehrern, die mich wirklich berührt und inspiriert haben gehören: Nancy Stark-Smith, Martin Keogh, Ray Chung, Jörg Hassmann, Yaniv Mintzer, Bruno Caverna, Matan Levkovich.

Steve Paxton about Contact Improvisation

Contact Improvisation is an evolving system of movement initiated in 1972 by American choreographer Steve Paxton. The improvised dance form is based on the communication between two moving bodies that are in physical contact and their combined relationship to the physical laws that govern their motion—gravity, momentum, inertia. The body, in order to open to these sensations, learns to release excess muscular tension and abandon a certain quality of willfulness to experience the natural flow of movement. Practice includes rolling, falling, being upside down, following a physical point of contact, supporting and giving weight to a partner.

Contact improvisations are spontaneous physical dialogues that range from stillness to highly energetic exchanges. Alertness is developed in order to work in an energetic state of physical disorientation, trusting in one’s basic survival instincts. It is a free play with balance, self-correcting the wrong moves and reinforcing the right ones, bringing forth a physical/emotional truth about a shared moment of movement that leaves the participants informed, centered, and enlivened. early definition by Steve Paxton and others, 1970s, from CQ Vol.5:1, Fall 1979